Schulter, Ellbogen, Knie, Sportmedizin

Orthopädie | OA Dr. Philipp R. Heuberer

Priv.-Doz. Dr. Philipp R. Heuberer

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, IOC Diploma Sports Physician, Wahlarzt


Schwerpunkte

  • Arthroskopische (minimal-invasive) und rekonstruktive Gelenkchirurgie:
  • Schulter - Ellbogen - Knie - Sportverletzungen
  • Schulterendoprothetik
  • Knieendoprothetik
  • Behandlung sportmedizinischer Beschwerden und Überlastung von Wirbelsäule, Gelenken, Sehnen, Bändern und Muskeln

Spezialleistungen

  • Regenerative Therapien wie ACP (Platelet Rich Plasma), GOLDIC (Gold Induzierte Cytokine) und Hyaluronsäure
  • Manualtherapie, Triggerpunktherapie
  • Operationen in der Wiener Privatklinik, Evangelischem Krankenhaus, Sanatorium Hera und Herz Jesu Krankenhaus
  • Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger (Gutachter)

Patientenbewertungen

Über Priv.-Doz. Dr. Heuberer

Der Schwerpunkt von Dr. Heuberer ist die operative und konservative Therapie von degenerativen wie auch akuten Verletzungen des Muskuloskeletalsystems, insbesondere des Schulter-, Ellbogen -und Kniegelenks. Abnützungen von Gelenken und Weichteilgewebe sowie Sportverletzungen können heutzutage mit modernsten Techniken der regenerativen Medizin erhalten und oft wiederhergestellt werden. Operative Eingriffe erlauben einerseits durch die Einführung und Weiterentwicklung der Arthroskopie und ihrer rekonstruktiven Methoden eine schnelle und effiziente Regeneration, andererseits wird auch bei einem Gelenkersatz durch moderne Gelenkendoprothesen dem Patienten eine massive Verbesserung der Lebensqualität mit Möglichkeiten der sportlichen Betätigung gewährleistet. Dr. Philipp Heuberer hat seine Ausbildung an der international renommierten Spezialabteilung für Schulter -und Sportchirurgie von Prim. Dr. Anderl bei den Barmherzigen Schwestern Wien absolviert, wo er auch aktiv die wissenschaftliche Abteilung aufgebaut hat und an der Entwicklung innovativer arthroskopischer und minimal-invasiver Verfahren und Operationstechniken beteiligt war. Nach seiner Ausbildung hat Dr. Heuberer in Sydney das von der Australischen Orthopädischen Gesellschaft (AOA) akkreditierte "Prince of Wales Shoulder and Elbow Fellowship" absolviert, wo er seine Erfahrungen in der offenen Chirurgie abrunden konnte. Neben seiner klinischen Tätigkeit unterrichtet Dr. Heuberer  Studenten an der Medizinischen Universität Wien und Kolleginnen und Kollegen regelmäßig in nationalen und internationalen Kursen in arthroskopischen und minimal-invasiven Verfahren. Er publiziert laufend in internationalen orthopädischen Journalen und hält Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen. Neben seiner Tätigkeit als Instruktor ist er aufgrund seiner aktiven Tätigkeit als Vorstandsmitglied in der Deutschsprachigen Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA, aga-online.de), der größten Fachgesellschaft Europas für Arthroskopie, immer am Puls der Zeit und aktiv in die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung arthroskopischer und minimal-invasiver Techniken involviert.

  • Generalsekretär der Deutschsprachigen Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA)
  • Sportmedizinisches Diplom des Internationalen Olympischen Komitees (IOC Diplom Sports Physician) 
  • Mitglied des Arthroskopiekomitees der ESSKA (European Society for Sports Surgery and Knee Arthroscopy)
  • Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Schulter-und Ellbogenchirurgie (SECEC)
  • Verbandsarzt des Wiener Boxverbandes und Ringarzt
  • ÖÄK-Diplom für Hüftsonographie und Weichteilsonographie
  • ÖÄK-Fortbildungsdiplom
  • Dr. Heuberer spricht fließend Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch


Schulterinstabilität

Dr. Philipp R. Heuberer, FA für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, IOC Diploma Sports Physician

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers und auch das Gelenk, das am meisten ausgerenkt wird. Dabei kommt der Oberarmkopf meist komplett, manchmal auch nur teilweise aus der Gelenkpfanne und kann meist nur unter medizinische Hilfe eingerenkt werden.

 

Kontaktsportarten wie Fußball, Snowboardfahren, Football, Eishockey, sowie unglückliche Stürze stellen den Großteil der Ursachen einer Schulterinstabilität dar. Je jünger der Patient, desto höher das Risiko, dass die Schulter weitere Male ausgerenkt wird. Trotz Physiotherapie und Kräftigungsübungen ist die Rate einer neuerlichen Schulterluxation in unter 30-Jährigen über 90%. Eine bleibende Schulterinstabilität schädigt den Knorpel des Schultergelenks und führt zu einer frühzeitigen Abnützung. In manchen Fällen kann es auch zu einem Riss der Rotatorenmanschette kommen, welcher unbedingt versorgt werden sollte.

mehr lesen 0 Kommentare